Archive for Januar 2010

1.Teil der Reise in Togo -von Süden nach Norden-

26. Januar 2010

Um das Leben, das Land, die Mentalitäten der Bevölkerung kennen zu lernen, waren wir mit  Charles Adjete und der ganzen  Gruppe zu einer 2 Tägige Reise in den Norden von Togo in Richtung Burkina Faso zur zweitgrössten Stadt von Togo nach Kara aufgebrochen. Am 1. Dezember 2009 früh am Morgen war der Start. 

 

 

 

 

 

Der rote Nissan war unser Reisefahrzeug. Als Chauffeur stellte uns der Kommandant der Berufsfeuerwehr Lomé seinen Adjudant für zwei Tage zur verfügung.

 

 

 

 

 

 

Am Morgen früh war  noch nicht so viel Fahrzeugverkehr auf den Strassen von Lomé und somit waren wir sehr schnell auf der Nationalstrasse 1. Über diese Route geht der gesammte Transitverkehr wie auch der Lastwagenverkehr nach  den andern Städten von Togo und nach Burkina Faso. Diese Nationalstrasse konnte zeitweise mit 80 km/h gefahren werden -aber nur zeitweise- weil grosse Strecken unrepariert mit grossen Löchern  beschädigt war und unser Auto zu einem Schüttelbecher wurde. Wir waren froh ab unserem  routinierten Chauffeur.

 

 

 

 

 

Weil es im ganzen Land keine Verbindung mit Busen oder Bahn gibt, wird Mensch und Material in völlig überladenen Autos  oder per Lastwagen transportiert.

Ganze Rinderherden werden über die Nationalstrasse an einen neuen Weideplatz getrieben.

 

 

 

 

Nach ca. 2.5  Stunden fahrt  der erste Rast bei der Stadt Atakpamé. Links und rechts der Durchgangsstrasse gibt es Verkaufsstände, meistens von Frauen als Verkäuferinnen besetzt. Die Gegend hier hat noch eine tropische Vegetation und ist  ca. 30°C warm.

Nach weiteren 2.5 Stunden fahrt auf dieser geteerten Nationalstrasse, vorbei an vielen kleinen Dörfern mit  Moscheen sind wir in einer überwiegend muslimischen Stadt Sokodé eingefahren. Es gibt in Sokodé eine alte und eine neue Moschee. Interessant war auch das Plakat an dieser Hauptstrasse welches zeigt, dass die Jugend noch kein Sex haben soll (je suis trop jeune pour le sex). Nachwuchs gibt es sehr viel und Aidskranke leider auch sehr viele.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer grösseren Rast in dieser Handelsstadt ging die spannende Fahrt jetzt in Richtung Kara zur Felsspalte Aledjo. Dieser Faille d’Aledjo war zur früher Zeit berüchtigt, weil Hexen und Zauberer hinuntergestürzt wurden. Für Lastwagen mit hohen grosser Ladung ist diese Felspasage ein richtiges Problem weil sie die enge  Felsschneise  nicht streifen dürfen. Wir haben diesem Schauspiel etwas Zeit gespendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter fuhren wir durch eine wunderschöne Bergkette in das Land  anderer Volksstämme nach Kara. Die Ankunft in Kara war noch bei Tageslicht. In Kara übernachteten wir dann in einem Frauenkloster. Die  Zimmer mit Douschkabinen und  Betten mit Moskitonetzen  waren sehr schön und angenehm auch war die Temperatur in der Nacht 15°C.

 

 

 

 

 

Nach dem Morgenessen draussen im Klosterpavilion ging es weiter vorbei am unbenutzten Feuerwehrstützpunkt von Kara in Richtung Koutammakou Landschaft.

 

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Resultate der Wasseruntersuchungen in Togo

17. Januar 2010

Resultate der Wasseruntersuchungen auf  E.coli Bakterien in Togo vom 5. Dezember 2009.

Résultats des analyses de l’eau pour les bactéries E.coli ( Escherichia coli ) au Togo le 5 Decembre 2009.

Die erste Bakterienuntersuchung wurde mit Wasser aus dem Seewasser in Toxomé  gemacht.

La première étude des bactéries  fait avec l’eau du lac à Toxomé.

Hier das Resultat des Wassers aus dem See von Toxomé.

Voici le résultat de l’eau du lac à Toxomé.

Die Keimzuchtplatten ( von aqua pura gespendet) zeigen in der Platte links die E.coli Kultur vom original Seewasser mit 18 E.Coli pro 1 sccm Wasser. Die rechte Platte zeigt das nach dem UVC – im  Waterdrop 2 System – bestrahlte Wasser ohne E.coli .

Les plaques de culture (donnés par aqua pura) montre dans la plaque à gauche le culture des origine eau du lac de Toxomé avec 18 E.coli par 1 ml d’eau. La Plaque à droite montre pas de E.coli parce que l’eau à été irradié 5 min avec UVC dans notre system waterdrop 2.

Das original Seewasser darf so nicht als Trinkwasser verwendet werden, weil die E.coli auch Fäkalbakterien genannt für Darmprobleme verantwortlich sind.

L’eau d’origine du lac ne devrait pas être utilisée comme eau potable, parce que les bactéries E.coli sont responsables des probèmes intestinaux.

Das bestrahlte Wasser habe ich konsumiert und keine Probleme bekommen. L’eau traitée, j’ai bu mais j’ai pas obtenir problème.

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Die zweite Bakterien-Untersuchung von Wasser aus dem UNICEF Brunnen in Lovi Kopé.

La deuxième analyse bacteriologique de l’eau du puits d‘ UNICEF à Lovi Kopé.

Wasserbrunnen UNICEF

Ich habe in eine PET-Flasche das kostbare Wasser abgefüllt.

J’ai rempli dans und bouteille en PET de l’eau si précieuse.

Die untersuchte Wasserprobe auf E.coli hat gezeigt, dass das Wasser sehr rein war und wir konnten keine Keime dieses Bakteriums nachweisen. Das Pumpwasser war zu diesem Zeitpunkt (28.November 2009) sauberes Trinkwasser.

L’échantillon analysé l’eau sur E.coli montré que l’eau était très propre et nous n’avon pas trouver des germes de cette bactérie. Il a été le pompage d’eau à cette date (Nov 28. 2009) de l’eau potable. 

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Die dritte Wasseruntersuchung auf E.coli wurde mit Wasser aus einer Betonzisterne auf dem Grundstück von Claude d’Almeida Präs.  ADeD gemacht.

La troisième analyse bacteriologique on a fait avec l’eau dans une citerne en béton sur la territoire de Claude d’Almeida Präs. ADeD.

 

 

 

 

 Bild links zeigt die Bohrstelle und die Pumpstationen. Bild rechts zeigt den Zisternendeckel unter welchem wir die Wasserprobe entnommen hatten.

La photo à gauche montre la position du forage et la station pompage. La photo à droite montre le couvercle sur le réservoir en béton, ci-dessous l’échantillon d’eau a été prise.

Hier das Resultat der E.Coli Untersuchung dieses Zisternenwassers.

Voici la résultat dans la forage direct pour l’eau dans la citerne en béton.

Die Platte links zeigt 5 E.coli Bakterien pro 1 sccm Wasser d.h. 500 E.Coli in 100 sccm Wasser. Das Zisterenwasser ist sehr schlecht und darf nur als Waschwasser benützt werden.

Die Platte rechts zeigt das Zisternenwasser 5 min mit dem Waterdrop 2 System bestrahlt, alle E.coli sind jetzt inactiviert (tod). Das bestrahlte Wasser konnte wirklich als Trinkwasser verwendet werden.

Plaque à gauche: il ya 5 bactérie de E.coli par 1 sccm de l’eau soit 500 E.Coli par 100 sccm. L’eau est très mauvaise et non potable, elle est utilisée  comme eau de lavage.

Plaque à droite: l’eau a été irradiée avec Waterdrop 2 system pour 5 minutes L’eau est maintenant complètement sûr pour boire, toutes le bactéries sont inactive (mort).

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Vierte Untersuchung von Wasser in einem Plastikreservoir in der Stadt Lomé.

Quatrième étude de l’eau dans un réservoir en plastique dans la ville de Lomé.

Auf dem gleichen Grundstück von Claude d’Almeida gab es ein zweites Bohrloch von 45 Meter tiefe. Das Wasser wird direkt in ein Plastikreservoir gepumpt (siehe Foto). Dem Wasser im Reservoir konnte keine E.coli Bakterien nachgewiesen werden, es war sehr sauber und trinkbar.

Sur la même parcelle de Claude d’Almeida, il y avait un deuxième forage de 45 mètres de profondeur. L’eau était pompée directement dans un réservoir en plastique (voir Photo). L’eau de ce résevoir a pu être détecté aucune E.coli bacteries. On peut dire, l’eau est très propre et potable.

 Claude hat eine sehr soziale Einstellung und darum gibt er das Wasser gratis an die Bevölkerung der Umgebung ab. Jeden Tag kommen Frauen und holen das saubere Wasser für ihre Familien. Fast alle Frauen tragen ihre Wasserbehälter auf dem Kopf und manche müssen bis zu einem Kilometer zu Fuss an ihren Wohnort zurück legen.

Claude a un paramètre très social. Il donne à l’eau gratuitement à la population de la région. Chaque jour, les femmes et obtenir l’eau potable pour leur famille. Presque toutes les femmes portent leur réservoir avec de l’eau sur leur tête et doivent parfois pondre jusqu’à un kilomètre de marche arrière.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sollte eine Organisation in Togo Wasserproben untersuchen wollen so kann sie mit Claude Ayité d’Almeide Präs. von ADeD -per Tél. (228) 904 08 58 / 320 04 74 oder per e-mail aded@ong-aded.org–  in Verbindung treten. Claude kann E.coli und Vibrio (Cholera) Bakterien nachweisen.

Si une organisation au Togo souhaite avoir étudié des échantillons d’eau, il peut être mis en relation avec Claude Ayité d’Ameida Präs. ADeD par Tél. ( 228) 904 08 58 / 320 04 74 ou par e-mail aded@ong-aded.org. Claude peut demontrer E.coli et Vibrio (Cholera).

 

Lehrgang Wasseruntersuchung in Lomé Togo

14. Januar 2010

Damit wir  unsere Wasserproben untersuchen konnte musste ich zusammen mit Charles Adjete ein Inkubator organisieren. Das Center Hôpital von Lomé stellte uns  diesen Inkubator grösszügig zur Verfügung. Das Hôpital wurde von Togo-assist mit vielen Spitalgeräten wie z.B. Operationstischen  und von der Union Europeenne mit einer Ambulanz ausgerüstet, somit waren wir privilegiert so ein Inkubator leihweise zu bekommen.

       Für was wird ein Inkubator benützt ? Damit man Bakterienkulturen auf speziellen Platten züchten kann braucht es eine konstante Temperatur von ca. 37 bis 42°C und dies erreicht man in einem -man könnte auch sagen- Brutkasten. Die Methode zum Detektieren von Mikrooganismen ist sehr einfach, so gibt es von 3M sogenannte Petrifilme oder von HyServe die Compact Dry Platten. Wir haben in Togo mit Compact Dry Platten EC ( E.coli und Coliforme) und VP (Vibrio parahaemolyticus eine Art von Cholera) gearbeitet.

Ich habe 6 Wasserproben an verschiedenen Orten gesammelt und mit dem Präsident von Aide & Action pour un Développement Durable (ADeD)  Claude Ayité d’Almeida und seinem Mitarbeiter Serge in einem Lehrgang analysiert.

J’ai recueille de échantillons d’eau à six endroit différants et examiné dans un cours avec le Président de ADeD et son collaborateur Serge.

Bild links zeigt den Incubator und das Waterdrop 2 System. Bild rechts zeigt die 6 PET – Flaschen mit den Wasserproben.

Image à gauche montre l’incubator et le système waterdrop 2. Image à droite montre les six bouteilles en PET avec échantillons d’eau.

Bild links zeigt meine Instruktionen wie man die Compact Dry EC Platten präpariert. Bild rechts zeigt wie Serge und Claude die Präparation der Platten ohne meine Hilfe machen können.

Image à gauche montre mes instructions comment faire une préparation de la plaque Compact Dry EC. Image à droite montre Serge et Claude faire les préparations tout à fait seul.

Wie werden die  Platten präpariert: es wird 1 ml der Wasserprobe auf die Compact Dry Platte pipettiert, dann warten bis sie über die ganze Platte diffundiert ist. Die Platten werden anschliessend bei der jeweils speziefischen Temperatur 37 – 42°C und 24 Stunden inkubiert.

La manipulation des plaque des culture est extrêmement aisée: à l’aide d’une pipette, déposez 1 ml de l’échantillons sur le Compact Dry  et attendez qu’il se répand de manière homogène sur la totalité dew la plaque. Les plaques de culture sont ensuite mises à incuber à température indiquée entre 37 jusqu’à 42°C et 24 heures.

Foto links zeigt Serge bei der Bestrahlung einer der Wasserproben. Foto rechts zeigt die präparierten Compact Dry Platten vor dem Inkubieren bei 42°C.

Photo à gauche montre Serge à l’irradation des échantillons d’eau. Photo à droite montre toutes les plaques Compact Dry préparées avant d’incuber à 42°C.

Die Resultate der Originalwasserproben sowie die Resultate nach der Bestrahlung dieser Wasserproben beschreibe ich im nächsten Blog.

Les résultats des échantillons d’eau initial et les résultats de cette eau avec irradiés UVC ( waterdrop 2), je vais décrire dans le prochain blog.

Zurück von Toxomé nach Lovi Kopé

6. Januar 2010

Den letzten Kilometer von der Farm Toxomé haben wir – wie es die Bevölkerung Tag Täglich mit Wasser oder anderm Material auf dem Kopf macht – zu Fuss zurückgelegt. Es war sehr heiss, ca. 35°C.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für mich war es sehr wichtig den UNICEF – Brunnen welcher für das Dorf Lovi Kopé gebaut wurde,  genauer anzusehen und eine Wasserprobe mitzunehmen um diese dann auf  E.coli Bakterien zu untersuchen.

 

Das tägliche Wasserpumpen der Kinder und der Frauen wollte ich auch mal ausprobieren. OhLaLa, das war doch ein schöner Energieaufwand für mich.

Kinder und Frauen pumpen immer zu zweit das Wasser. Das Wasser wird in Plastikgefässen wie auch in Blechbecken weiter transportiert. Meistens auf dem Kopf.

Am Brunnen war die folgende UNICEF- Platte angebracht mit folgender eingemeiselter Aufschrift: PROF FORAGE L 350 DEBIT 1 m3/h  AMENGEMENT 22-12-94. Wieviel die Bohrtiefe war konnte ich nicht genau Entziffern weil kein Punkt mehr eingemeiselt war. Die Pumptiefe könnte  bei 3,5 m wie auch bei 35 m sein.

Farm und Trinkwassersee in Toxomé

4. Januar 2010

Der Besuch der Farm mit Trinkwassersee welcher von Charles Adjete mit viel Herzblut und mit Spenden von Togo-Assist (togo assist) angelegt wurde, hat mich sehr beeindruckt . Diese Farm mit See liegt ca. 10 km von Forest Lovi Kopé weg und war durch sehr holprige Wege erreichbar.

Einer der zwei Farmhüter begrüsste uns sehr freundlich. Die Farm wie auch der See wird zurzeit von zwei – ich nenne sie Farmhüter -betreut.

Der Trinkwassersee wurde vor einigen Jahren künstlich angelegt. Ursprünglich war es nur eine Quelle. Von dieser Quelle aus wird dieser ca. 40 – 50.000 m2 grosser See  ununterbrochen mit Wasser versorgt.

Dieser künstliche See wie auch die Farm befindet sich ca. 2 km von der Grenze zu Ghana und in Richtung Norden 130 km von der Hauptstadt Lomé weg.

Auf der Farm werden Ananas, Papaya, Bananenbäume, Jamknollen (eine Art Kartoffel) kultiviert und neu sind jetzt Setzlinge für Teakholzbäume gepflanzt worden. Teakholzbäume können in 15 Jahren für Edelholz verwendet werden.

 

Ananas gab es auf der Farm  in Hülle und Fülle und die Degustation war wunderbar. Für uns wurde eine Papaya direkt vom Baum gepflückt.

Charles Adjete mit einem Farmhüter beim Präparieren der frisch gepflückten Papaya. Wir konnten diese frische Frucht geniessen.

Für mich war es wichtig das Seewasser auf  Bakterien zu untersuchen und so hat mir einer der Hüter eine 1.5 Liter PET-Flasche mit diesem fast klarem Wasser gefüllt.